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Wenn Sie alles Wichtige über Kleinkläranlagen und Fettabscheider erfahren wollen sind Sie hier genau richtig! Über den folgenden Link gelangen Sie zur kompletten Informations-Seite, welche auf dem neusten Stand Fachwissen zur Klärtechnikvermittelt,

Alles zu Kleinkläranlagen

 

Was kann eine Kleinkläranlage?

 

Was ist eigentlich eine Kleinkläranlage?

Früher war es auf dem Land üblich, dass nicht jedes Haus an die öffentliche Kanalisation angeschlossen war. Oft lohnte sich der Bau einfach nicht, weil die Kosten zu hoch waren. Viele Hausbesitzer hatten daher entweder eine abflusslose Kammer für das Abwasser oder ein sogenanntes Dreikammersystem, in dem sich feste Stoffe nach und nach absetzten. Diese Kammern wurden etwa einmal im Jahr von einem Abwasserbetrieb entleert und die gesammelten Abwässer zu der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage gebracht.
Ende der 90er Jahre kam es zu Gesetzesänderungen, nach denen abflusslose Kammersysteme nicht mehr betrieben werden durften. Hausbesitzer mussten entweder an den Kanal angeschlossen werden oder - wo dies technisch nicht möglich oder zu aufwändig war - eine eigene Anlage bauen - eine Kleinkläranlage.
Eine solche Anlage reicht üblicher Weise für etwa 1 bis 50 Personen und funktioniert genau wie eine große Kläranlage. Sie besteht aus einer oder mehreren sogenannten Absetzkammern, in denen sich die Feststoffe und Fette vom restlichen zu klärenden Wasser trennen. Je nach Anlage gibt es verschiedene weitere

Aufbereitungsmethoden.

Man kann bestimmte Bakterienarten dazu nutzen, das Abwasser zu reinigen. Ebenso eignen sich sogenannte Pflanzenklärungen. Dabei wird eine etwa 20 x 10m große Fläche mit fünf oder mehr verschiedenen geeigneten Pflanzenarten bepflanzt. Das zu klärende Wasser wird unter den Wurzeln der Pflanzen durchgespült. Die Pflanzen nehmen für das Grundwasser schädliche Stoffe als Nährstoffe für sich selbst über die Wurzeln auf und bilden so eine biologische Filterung.
Auch die Filterung über verschiedene Substrate ist möglich. Dabei wird das zu klärende Wasser durch ein festes Substrat gedrückt z.B. Lavaschlacke. In dem Filter selbst leben Bakterien, die sich von den Inhaltsstoffen des Wassers ernähren und es so klären.
Die einzelnen Arten unterscheiden sich vor allem in der Art, welche verschiedenen Aufbereitungsarten es gibt und wie wartungsintensiv sie sind.

Was ist SBR?

Immer wieder stößt man bei den Beschreibungen der kleinen Kläranlagen auf den Begriff SBR. Was heißt das eigentlich?
SBR steht für Sequencing Batch Reactor. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach.
Das SBR Verfahren kombiniert zwei verschiedene Arbeitsschritte. Einmal die biologische Klärung durch Bakterien und den Absatz der im Wasser enthaltenen Schwebstoffe. 
Bei großen Kläranlagen passieren beide Arbeitsschritte räumlich getrennt voneinander. Der Trick beim SBR ist, dass beide Prozesse im gleichen Behälter stattfinden - nur nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. Dadurch spart man sehr viel Platz und kann trotzdem effektiv klären.

Welche Arten von Kleinkläranlagen gibt es?

Recht neu entwickelt wurden die komplett biologischen Anlagen. Diese kommen ohne Strom aus. Das hat den Vorteil, dass sie sehr wartungsarm und kostengünstig im Betrieb sind.
Die Anlage wird unterirdisch eingebaut. Das Abwasser wird durch ein biologisches Filtrat geklärt. Das ist die einfachste und kompakteste Anlage. Sie benötigt wenig Platz, keinen elektrischen Anschluss und ist sehr haltbar.

Andere Anlagen arbeiten mit Druckluft. Das hat den Vorteil, dass sie sehr sparsam und gegenüber anderen Pumptechniken auch oft günstiger sind. Die Installation ist einfacher und geht oft schneller als bei anderen Pumpen. Mit Unterbelastung (bei sinkender Personenzahl je Anlage) oder Überbelastung (kurzfristig stark steigende Personenzahl je Anlage) kommen sie gut zurecht und erweisen sich in der Praxis als sehr robust.

High Tech Anlagen bieten eine optimale Überwachung des Klärprozesses. Sie steuern die einzelnen Schritte des SBR Verfahrens präzise und bedarfsgerecht. Das bietet viele Möglichkeiten, zu variieren, z.B. wenn sich die Einwohnerzahl des Hauses durch Familienzuwachs, Vermietung oder längeren Urlaub verändert. Auch hohe Belastungen durch z.B. Waschmaschinenbenutzung oder Badewannennutzung können individuell geregelt werden.
Diese Anlagen müssen regelmäßig gewartet werden. Firmen, die sie vertreiben bieten dafür in der Regel Wartungsverträge und kompetente Hilfe an.

Entscheidungshilfen

Fragen Sie sich:

  • Für wie viele Einwohner benötige ich die Anlage?
  • Welche Art der Filterung möchte ich?
  • Kommt es mir eher auf eine besonders günstige Anlage an odermöchte ich langfristig flexibel bleiben?
  • Was kostet ein Kanalanschluss meines Hauses (falls an Ihrem Standort technisch möglich) gegenüber den Anschaffungs- und Betriebskosten einer Kleinkläranlage?
  • Bedenken Sie, auch ein Kanalanschluss hat z.B. durch Wartungsarbeiten der Städte und Gemeinden und die jährlichen Abwassergebühren laufende Kosten)

    Gehen Sie mit diesen Fragen zu einem Fachhändler oder einer Hausbaumesse. Dann werden Sie die Anlage finden, die Ihrem Zweck am Besten entspricht!

Fettabscheider News

In vielen Unternehmen werden täglich Mahlzeiten für viele Menschen zubereitet. Dabei handelt es sich nicht nur um Restaurants und Hotels, sondern auch um Großküchen, Krankenhäuser, Seniorenheime, ja selbst der Imbissstand an der Ecke. Dabei fallen neben Speiseresten auch große Mengen Fett an, die fachgerecht entsorgt werden müssen. 

Infos zu Fettabschidern!

Ein Fettabscheider ist unverzichtbar

Für sämtliche gastronomische Einrichtungen schreibt das Gesetz die Verwendung eines Fettabscheiders vor. Diese Geräte reinigen das Abwasser des Betriebs von Ölen, Fetten und Feststoffen bevor es in die Kanalisation eingeleitet wird. In den meisten Fällen muss der Fettabscheider fest installiert sein. Mobile Geräte dürfen nur in nicht permanenten Bauten wie zum Beispiel Imbisswagen aufgestellt werden. 

Wie funktioniert ein Fettabscheider?
Die Geräte funktionieren nach dem physikalischen Prinzip der Phsasentrennung. Sie bestehen aus dem Fettsammler, einem Schlammfang und einer Vorrichtung zur Entnahme von Proben. Das verunreinigte Wasser, in dem zahlreiche Fett- und Speisereste schwimmen, fließt in den Fettabscheider. Dort wird die Fließgeschwindigkeit gebremst. Weil die Speisereste schwerer als Wasser sind, sinken sie zu Boden und bilden eine Schlammschicht, die abgesaugt wird. Öle und Fette dagegen sind leichter als Wasser und schwimmen oben. Diese Fettschicht wird abgeschöpft und gelangt in einen Sammelbehälter. Das gereinigte Wasser gelangt in die Kanalisation. 

 

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